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Verstehen. Verändern. Verkörpern.

Auf wen treffe ich, wenn ich mir selbst begegne?

Aktualisiert: vor 10 Minuten

In welchen Momenten denke ich über mich selbst nach? In welchen Situationen weiche ich mir selbst aus?


Jede Begegnung braucht einen Raum, auch die mit mir selbst. Welche Rahmenbedingungen ich dafür brauche, ist sehr individuell. Herauszufinden, in welchen Situationen ich am besten über mich nachdenken kann und welche Umgebung ich dafür brauche, ist der erste Schritt, sich selbst besser kennenzulernen. Die meisten Menschen bevorzugen die Stille, wenn nichts anderes zu hören ist, außer die eigene Stimme. Manch einer meidet genau das, da es auch unangenehm sein kann, was einem das Innere mitteilen möchte. Dabei gibt es nicht die eine Stimme.


Jeden Tag durchfließt uns eine Vielzahl von Emotionen, Stimmungen und Gedanken. Nicht alles nehmen wir bewusst wahr oder setzen uns damit auseinander. Erst in der bewussten Begegnung können wir herausfinden, was uns gerade beschäftigt. Dabei ist es wichtig, zunächst nicht wertend oder urteilend, sein Innerstes zu spüren. Wir neigen dazu, zu streng mit uns selbst zu sein. Nicht jede innere Stimme hat recht – aber jede hat einen Grund, warum sie da ist. Das gilt es herauszufinden.


Je besser wir uns kennen, desto leichter können wir Verhaltensmuster identifizieren. Diese sowohl gute als auch negative Eigenschaften haben. Wenn ich meine Muster kenne und weiß, warum ich sie angelegt habe, kann ich sie bei Bedarf leichter anpassen, sollten sie in bestimmten Situationen nicht mehr stimmig sein. Wie wir anderen begegnen, hängt davon ab, wie wir uns selbst begegnen. Und wie wir uns selbst begegnen, sollte nicht davon abhängen, wie uns andere begegnen.

 
 
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