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Verstehen. Verändern. Verkörpern.

Beziehungs-Weise

Aktualisiert: vor 11 Stunden

Welche Beziehung hat Dich am meisten herausgefordert – und warum war sie rückblickend bedeutsam?


Beziehungen sind allgegenwärtig - ob auf Arbeit, in Freundschaften, in der Familie, in der Partnerschaft oder in Resonanz zu uns selbst. Die Art und Weise, wie wir Beziehungen aufbauen, pflegen oder auch beenden ist sehr individuell. Ob und wie wir Beziehungen hinterfragen auch.


Beziehungen ermöglichen uns Reibung, Spiegelung und Wachstum. Beziehungen formen aber auch unsere Identität. Diese Identität entsteht nicht im Alleinsein. Sie entsteht, weil wir uns in Beziehung begeben mit anderen Menschen. Wir können uns von unseren Mitmenschen inspirieren, beeinflussen und manipulieren lassen. Aus vielen verschiedenen Einflüssen formen wir unser Selbst. Doch wie wir selbst sein wollen, liegt allein in unserer Verantwortung und in der Beziehung, die wir zu uns selbst pflegen. Oftmals folgt die Qualität meiner äußeren Beziehungen der meiner inneren. Wie behandle ich mich selbst? Welche inneren Stimmen sind tatsächlich die meinen oder welche habe ich aus früheren Beziehungen übernommen? Wo bin ich ich selbst und wo ahme ich nach oder passe mich an?


Beziehungen verlaufen zyklisch - mal sind sie intensiv, herausfordernd und fördern das Beste oder das Schlechteste in uns zu Tage. Dann wiederum verflüchtigen sie sich, nehmen an Intensität ab oder verschwinden in Teilen sogar gänzlich aus unserem Leben. Diesen Prozess können wir bewusst gestalten, wenn wir Beziehungen als Wachstumschance begreifen.


Eine positive Beziehung ist nicht, was ich habe. Eine positive Beziehung ist etwas, das ich lebe – in konkreten Momenten, weise und durch bewusste Entscheidungen.

 
 
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