Was uns herausfordert, lässt uns wachsen
- Stefan Eberhardt
- vor 2 Tagen
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Aktualisiert: vor 11 Minuten
Wann hat Dich zuletzt eine Herausforderung völlig überrumpelt und überfordert?
Herausforderungen entstehen meist dort, wo innere Impulse, äußere Umstände und Beziehungen nicht (mehr) deckungsgleich sind. Sie können ein Signalgeber sein, etwas zu verändern - sich selbst zu verändern. Herausforderungen wirken, wenn Du es zulassen kannst, als Katalysator. Sie können Energien freisetzen, den Ist-Zustand zu hinterfragen und über Möglichkeiten und Alternativen nachzudenken. Der erste Schritt zur Veränderung ist getan.
Herausforderungen anzunehmen und einen Umgang mit ihnen zu finden ist auch mit der Sichtweise verknüpft. Sehe ich eine Herausforderung als ein Problem an, das ich beseitigen oder vielleicht sogar ignorieren will? Oder betrachte ich eine Herausforderung als eine Einladung? Etwas, das nach meinem Empfingen in Unordnung geraten ist, das ich strukturieren und in Ordnung bringen möchte. Dazu ist es hilfreich, sich bei der Begegnung mit einer Herausforderung zu fragen, was diese in mir auslöst. Welche Gefühle habe ich dabei? Stoße ich in mir auf Widerstand, Neugier, Ratlosigkeit, Rückzug, Enthusiasmus?
Es lohnt sich, eine Herausforderung auch als Beziehung zu betrachten. Ich selbst entscheide, wie ich diese Beziehung pflege und mit ihr umgehe. Es ist vollkommen legitim, Beziehungen zu beenden. Genauso kann ich Beziehungen aber auch intensivieren und mehr von meiner Aufmerksamkeit schenken. Nicht jede Herausforderung verlangt von uns eine Lösung. Manchmal sind sie nur ein Wink, unser Denken und Handeln zu hinterfragen und unsere persönliche Entwicklung anzuregen.


